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Das Internet ist spannender als jeder Krimi

Es gibt etwas viel Spannenderes als Fernsehen - das wahre Leben. Beispiele gefällig?

3 Geschichten, die das Leben schrieb.

Der Schatz von Oak Island

Vieles deutet darauf hin, daß auf einer Insel vor Kanada namens Oak Island ein Schatz begraben ist. Alles begann damit, daß ein junger Holzfäller bei einem Besuch der Insel eine scheinbar künstlich geschaffene Vertiefung im Boden entdeckt und auf die Idee kommt, daß dort etwas Wertvolles vergraben sein könnte. Mit 2 Freunden macht er sich an die Arbeit und beginnt zu graben. In 3 Metern Tiefe stoßen sie auf eine Schicht Baumstämme und werden ganz aufgeregt.

Leider finden sie unter den Baumstämmen, die offensichtlich von Menschen verlegt wurden, nichts als Erde und müssen deshalb weitergraben. In 6 Metern Tiefe stoßen sie auf eine weitere Schicht Baumstämme, doch auch darunter finden sie nichts. Als in 9 Metern Tiefe ihr Graben plötzlich geflutet wird und sie auch keine Möglichkeit finden das Wasser abzupumpen, beenden sie ihre Schatzsuche.

Seit 1795 versuchen immer wieder Abenteurer mit immer teurerer Ausrüstung diesen vermeintlichen Schatz von Oak Island zu bergen, obwohl sie noch nicht einmal wissen, um was es sich handelt. Ist es der Schatz des Piraten Francis Drake? Oder sind es doch die verschollenen Manuskripte von Francis Bacon, die beweisen, dass Bacon der Urheber vom William Shakespeares Werken ist? Es gibt noch zahllose andere Theorien.

Angespornt werden die Schatzphantasien durch zahllose merkwürdige Entdeckungen, die auf eine frühere Nutzung der bis dahin las unbewohnt geltenden Insel hindeuten. So wurden Steine mit Freimaurer-Symbolen, in 30 Metern Tiefe vergrabene Baumstämme und Kokosfasern entdeckt

Mittlerweile ist die halbe Insel umgegraben worden, der originale Grabungsort ist gar nicht mehr genau bekannt. Der nächste Versuch den Schatz zu finden, soll trotzdem dieses Jahr starten.

Quellen

Die Rache der Spammer

Ein wackerer Schweizer versucht seine Landsleute vor den Gefahren des Internets zu schützen. Auf seiner Webseite sammelt er dazu allerhand nützliche Informationen und Warnungen zu Themen wie sicheres Online-Banking oder Webseiten, die Schadsoftware verbreiten.

Kürzlich thematisierte er dort einen Trojaner-Virus, mit welchem sich russische Internet-Kriminelle Zugang zu Bankkonten verschafften. Durch den Warnhinweis verloren die Russen den Zugang zu den Konten – und damit viel Geld.

Aus Rache und um dem widerspenstigen Schweizer einen Denkzettel zu verpassen, verschicken die Kriminellen nun Hunderttausende E-Mails im Namen des Schweizer und kündigen darin seinen Amok-Lauf an, in dem er sich, seine Freundin und deren Liebhaber angeblich umbringen will.

Die Schweizer Polizei greift natürlich sofort ein und holt den von nichts wissenden, vermeintlichen Amok-Läufer um 2 Uhr nachts aus seinem Bett.

Quellen

Der Spammer, der zum Mörder wurde

Edvard Davidson verdiente eine Zeit lang glänzend mit seiner Arbeit als Spammer, bei der er millionenfach unerwünschte Werbe-E-Mails verschickte.  Bis er dann eines Tages vor Gericht erscheinen musste und zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt wurde.

Der Ausbruch aus dem Minimum-Security-Gefängnis gestaltete sich relativ leicht, da er Hilfe von seiner Frau erhielt, die ihn mit ihrem Auto abholte und nach Hause brachte.

Dort angekommen, tötet er zunächst seine Frau und seine 3-jährige Tochter und dann sich selbst. Ein Mädchen kann schwer verletzt entkommen. Wer sie ist, ist noch unbekannt - genauso wie die Identität eines kleinen Jungen der unverletzt im Wagen gefunden wurde.

Quellen

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